Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte

nicht nur dem privaten Markt überlassen werden im Blick auf Regeln und Auflagen. Vielmehr ist das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung im Blick auf Menschen, die eine Vorerkrankung hatten und angeben müssen unter Umständen von existentieller Bedeutung. Daher sollte die #Gesundheitspolitik dafür sorgen, dass der Zugang zu diesen Versicherungen für alle Menschen möglich wird (nicht nur die, die gesund sind).
Ein Beispiel für die Wichtigkeit so einer Versicherung zeigt sich bei dem schwer depressiven Piloten Andreas Lubitz. So eine Versicherung  hätte zu einer Umschulung beitragen können bzw. ihm Existenzangst nehmen können (bei einer Depression sicherlich auch ein sehr belastender Faktor). In der Tagesschau hieß es:

"Er [Lubitz] hatte keine Berufsunfähigkeitsversicherung, die konnte er auch aufgrund seiner Vorerkrankung nicht abschließen bzw. nur zu sehr teuren Konditionen."

Quelle: Tagesschau, 24.3.2016 (leider nicht mehr online einsehbar)

Daher ist es m.E. nötig, dieses Thema in die politische Diskussion einzubringen und auf die Agenda auch in den Redaktionen beim Fernsehen, Radio und Presse zu setzen. Vielleicht könnte man ein Interview mit einem Depressions-Experten führen, ob so ein alternatives Szenario bei Menschen mit Depression hilfreich ist (und solche Taten vermutlich deutlich unwahrscheinlicher würden).

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